Deutsche Indoor Meisterschaften in Dresden


Am 25./26. Februar 2023 richtete unser Verein die Rückrundenwochenenden der 2. Liga Nord Damen und 3. Liga Nord-Ost Open aus. Es gibt viel zu berichten, wie Ihr sehen werdet!

1. Liga wir kommen!

Deutsche Meisterschaft Damen Rückrunde Dresden

Am letzten Februarwochenende war es so weit: Der Nord-Ost Cup traf sich zur heiß ersehnten DM-Rückrunde im kalten nassen Dresden. Da Undercover sowie das Dresdener Open-Team nicht nur Teilnehmer, sondern auch Ausrichter waren, musste vor dem erstem Spieltag noch einiges vorbereitet werden. Freitags traf sich das Aufbau-Team zur Herrichtung der Spielehalle und der Schlafhalle. Daran angeknüpft hieß es am Samstag für ein paar fleißige Deckel um 7 Uhr die Halle aufzuschließen, denn die ersten Frühstücker wurden gegen 8 Uhr in der Spielarena erwartet. Hier wurde mit Chocomel, Spekulatiuscreme und veganer Wurst aufgetrumpft.

Die ersten Spiele begannen um 9:00 Uhr, für die Dresdener Damen jedoch erst um 11:50. Ein Glücksfall für Undercover, denn Anja verspätete sich aufgrund eines Staus und schaffte es somit gerade noch zum Aufwärmen. Angesammelte Hektik und Aufregung wurden mit einem lauten „Bäm!“ zum Spielstart in Spielfreude umgewandelt. So ging gut gelaunt und motiviert auf die Line, auf dessen Gegenseite die Lübecker Baltimaids warteten. Beide Teams lieferten sich einen spannendes Auf und Ab in der Punkteführung. Kaum waren zwei Offensives verloren, wurden diese mit zwei Turns wieder eingeholt. Zuletzt konnte Undercover das Spiel mit einem Punktestand von 8:12 für sich entscheiden.

Am Nachmittag traf Undercover auf die Saxy Divas. Hier entschieden sich beide Teams aufgrund beidseitiger guter Defence für die Taktik „Freestyle“. Gerade Dresden bereitete die von den Leipziger gestellte Clam wie auch das Poching Schwierigkeiten. Diese konnten jedoch durch Coaching bis zum Spielende gelöst werden. Endstand des interessanten Spiels: 10:15 für Undercover. Bevor es ins Cool-Down ging, gab es eine Nachbesprechung inklusive Übung zur Raumverteidigung, um für den Sonntag gut gewappnet zu sein. Mit muhendem Yogakatzen-Cool-Down ging ein erfolgreicher Spieltag zu Ende. Im Anschluss wurde der Siegesschweiß abgeduscht und man belohnte sich abends mit Pizza, Pasta und Co. in der L‘Osteria.

Sonntag, ein Tag der Hoffnung. Getrübt wurde die Zuversicht auf Sieg einzig und allein durch familiär- und verletzungsbedingten Spielerausfall. Doch etwas positives war abzugewinnen: Katha war nach ihrer Dienstreise zurück in Dresden und bereit für Undercover. Der Tag startete mit dem Halbfinale gegen Bonnsai; ein knappes und offensives Spiel. Undercover folgte dem Motto „Zweifach hält besser“ und führte in Dresdener Manier Doppelangebote aus. Dies wurde während des Spiels erkannt und eine verbesserte Kommunikation untereinander führte zu einem entspannteren Spielstil. Somit heimste Undercover mit 14:11 einen weiteren Sieg ein.

Dieser Sieg bedeutete für Undercover: FINALE!!!

Zeitgleich ließen die Männer im Turnier nichts anbrennen, sodass auch das Open Team im Finale stand! Dies erinnerte einige ältere Deckel an die DM 2020: Beide Teams -Open und Damen- standen in Dresden im Finale und kämpften um einen Ligen-Aufstieg., doch ohne Erfolg. Auch wenn dieses Ereignis den Kampfgeist von Undercover kurzzeitig trübte, erinnerte Alex das Team den Fokus in erster Linie auf ein schönes Spiel zu legen, an dem jeder Spaß hat. Jenes wurde mit Elan gegen das 6-köpfige HundFlachWerfen-Team aus Berlin umgesetzt. Zudem war das Finale auch die perfekte Chance auf Revanche gegen die Berliner. Mit einfachem Frisbee baute man einen guten Vorsprung auf. Gegen Ende des Spiels stieg die Spannung, da die Hunde Dresden in der Defence gefährlich nahe kamen. Doch Undercover hatte den längeren Atem und gewann mit 10:14 nicht nur das Finale, sondern auch den Aufstieg in die erste Liga.

Zusammenfassend konnte Undercover mit Basic Frisbee und der Beteiligung aller Spielerinnen glänzen. Fehler wurden schnell erkannt, direkt angesprochen und durch eine Änderung der Taktik vermindert. Ein großes Dankeschön an die super Organisation von Dobi, Judith und Katha, die die DM in Dresden ermöglicht haben.


Die Meisterschaft in einer Open-Liga. Neun lange Jahre ist es her für Drehst'n Deckel.

Nach dem ersten Spieltag mit zwei Siegen und zwei Niederlagen war die Ausgangslage für das Dresdner Open-Team in der heimischen Joynext-Arena akzeptabel. Jedenfalls konnte das Halbfinale noch aus eigener Kraft erreicht werden. Der Samstag begann allerdings gleich mit einem Match gegen die bis dato ungeschlagenen Rotor aus Berlin. Entsprechend fokussiert kamen wir aus dem Warm-Up und gingen in ein heiß umkämpftes Match auf Augenhöhe, in dem sich kein Team nennenswert absetzen konnte. Im Universe gelang es uns dann schließlich das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen und wir gewannen 15:14.

Mit diesem Erfolg im Rücken warteten wir voller Vorfreude auf das letzte Gruppenspiel gegen Pizza Volante. Dort hatten sich die im ersten Spiel zusammengestellten Lines weiter konsolidiert und, auch wenn wir zu Beginn des Spiels etwas fahrig agierten, konnten wir unsere eigenen Fehler auf ein Minimum reduzieren. Am Ende stand ein vielleicht etwas zu deutlicher 15:8-Sieg auf dem Scoreboard und unsere Halbfinal-Teilnahme fest.

In besagtem Halbfinale wartete am Sonntag erneut Rotor auf uns. Die Erinnerung an das heiße Match vom Vortag war noch sehr präsent, ebenso wie das Wissen das in diesem Match jeder Fehler fatal sein könnte. So entspann sich ein ähnliches Spiel wie am Vortrag, das bis zum Ende knapp, intensiv aber stets fair blieb. Auch diesmal hatten wir den längeren Atem und setzten uns am Ende mit 15:13 durch. Voller Spannung beobachteten wir danach das zweite Halbfinale zwischen DJ Dahlem und den Endzonis, hatten wir doch gegen beide Teams in diesem Jahr noch nicht gewinnen können. Nach einer starken Aufholjagd, die sie auch schon am ersten Wochenende mehrfach gezeigt hatten, konnten sich die DJs durchsetzen.

Nun ging es um alles. Auf keinen Fall wollten wir das Ergebnis von vor drei Jahren wiederholen, als wir uns schon einmal im Ligafinale nicht gegen ein Berliner Team durchsetzen konnten. Dieses Mal liefen die ersten Spielminuten jedoch ganz in unserem Sinne und wir konnten uns einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Mit gemischten Gefühlen kamen wir aus der Halbzeit, wussten wir doch um die Comeback-Qualitäten der DJs. Allerdings blieben wir dieses Mal konzentriert und defensivstark und bauten unseren Vorsprung stückweise aus, bis am Ende durch einen 15:9-Sieg die Meisterschaft in einer Open-Liga feststand. Die erste seit neun Jahren für Drehst'n Deckel.

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Clara

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