Drehst'n Deckel e.V. - Ultimate Frisbee in Dresden

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Berichte

Kaiserslauterner Fakten 2004

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Hallo, da Carl noch eine Weile in der Ferne weilen wird, fühle ich mich verpflichtet meinen (ersten!) Turnierbericht zu verfassen. 7 grüne Pilztshirts brachen am Freitag Abend Richtung Kaiserslautern auf. Matfin und Carl waren mit dem Fahrrad schon vorausgefahren, Anke kam mit dem Zug an und Kati, Mat->, Chefkoch und Twp kamen mit dem pfeilschnellen Auto hinterher, zusätzlich konnten wir noch auf den disco-fiebrigen Anatol zählen. Auf der Fahrt ahnten wir bereits, dass es wohl ein regnerisches Wochenende werden würde. Nach Begrüßungsbier und –Steak breiteten wir unsere Schlafsäcke im Clubhaus aus , das ersparte uns den Zeltaufbau im Regen. Und der Regen hielt am Samstag morgen keine positiven Überhaschungen für uns bereit. Es regnete nur einmal an diesem Wochenende – dafür ganzsamstäglich! Nach ausreichendem Frühstück waren wir gestärkt genug für unseren ersten Gegner, doch Maindisc aus Frankfurt war noch gar nicht eingetroffen. Somit fiel unser erstes Spiel aus . Um das frühe Aufstehen, Frühstücken, und Aufwärmen nicht umsonst gemacht zu haben, traten wir als pickup gegen die Gummibärchen Karlsruhe auf dem schönen Sandstrand an. Sand hat die Eigenschaft bei regen und geschätzten 8°C (gefühlt –8°C) die Füße in den Zustand der Narkose zu versetzen. Am Anfang ist’s einfach nur verdammt kalt , nach ca. 5 Minuten werden die Füße zu Eisblöcken und man spürt die Kälte immerhin nicht mehr. Wir konnten dieses Spiel trotzdem mit 13 : 11 gewinnen. Weil uns das soviel Spaß gemacht hat, haben wir das mit etwas weniger drehstn und etwas pickup gleich noch mal gegen Ouups (upside your head) Saarbrücken gemacht. Das klappte nicht ganz so gut und ging mit 12:14 in die Sandhose. Danach warteten die Koblenzer Ultimate Helden (K.U.H.) auf uns um zu zeigen wir auf Rasen im Regen gespielt wird. Nach anfänglichen Wurf und Fangfehlern der nassen Scheibe und deutlichem Rückstand von ca. 4:12 konnten wir es zum Schluss noch mit sehr guter defence auf eine passable 9:13-niederlage (kein zweites Aachen) hinbiegen. Im zweiten Spiel auf Rasen gegen die 7 Schwaben gingen wir jedoch unter. Gegen Ihre Zonendefence hatten wir kein Rezept mit 5:13 gingen wir zurück ins feuchtwarme Clubhäuschen. Damit war der Turniersieg in diesem Jahr erledigt. Wir ließen uns trotzdem nicht entmutigen, schlüpften wieder in unsere nassen Klamotten spielten im unteren Pool gegen unsere Gastgeber und dankten ihnen das schöne wetter, aber trotzdem schönes Turnier, mit 13:5. danach laukalt duschen, Sachen im Waschsalon waschen und trocknen und zum zweitbilligsten Italiener zum Essen . Ein großes Pils ist dort nur 0.3 - ganz schön wenig. Eine 28cm Pizza jedoch genug zum Sattwerden. Die Party war auch. Nur die Musik war zuerst ganz schlecht (dann sind alle Pilze schlafen gegangen) dann schlecht , und später soll sie sogar noch richtig gut gewesen sein (Zitat Magalie). Die Partygewinner waren die Gummis und dies taten sie dann auch zwischen 4 und 5 Uhr allen anderen Schlafenden, die dies auch erfahren wollten, lautstark kund. Der Sonntag hatte besseres Wetter im Gepäck, und wir spielten diesmal als Pilzteam wieder gegen Ouups (upside your head) und gewannen (wie im letzten Jahr) wieder knapp mit 14:13. eigentlich sollte hier erwähnt werden, das wir mit einem grandiosen Schlussspurt und umgestellter fm-defence auf zeltauf, ein bereits mit 4:9 rückstand , verloren geglaubtes Spiel noch gewinnen konnten. Danach wartete unser letztjähriger Finalgegner Ars Ludendi im Sand. Mit schönen Langlingern (ugs. für dives) gewannen wir mit 13:5. Drehstner spielten dann im Pickup gegen Disconnection ( zum Schluss jedoch sehr anstrengend mit nur noch einem Auswechsler) . Carl und Twp halfen im spiel der Farmers gegen die K.Ü.H.e . Das Spiel ging mit 12:14 an die Kühe. Trotzdem standen die Farmers im Finale. Danach kam das Drehstner Platzierungsspiel im unteren Pool-finale gegen MIT-Maultaschen Tübingen. Die jungen zeigten uns, wie richtig langgelingt wird. Äußerst knapp und glücklich gewannen wir mit 14:13 den neunten Platz. fast alle Pilze konnten dann kalt duschen. Carl und Twp sollten den Farmers noch mal schnell im Finale gegen die Heidis aushelfen. Und weil’s für die Zuschauer schön ist, gestalteten beide Teams das Finale auch spannend. Kurz, die Farmers konnten das Spiel mit 14:13 nach hause schaukeln. Wenn ich von Carsten kopieren darf: Zusammenfassend darf gesagt werden: Schoenes Turnier ohne den gefuerchteten Sonnenbrand, ungluecklich in den Verliererpool gekommen, der unsere Platzierung sicher ungerecht niedrig hielt. (Als Pilzteam) 2 verlorene und 4 gewonnene Spiele. Ich hoffe, wir sehen uns alle auf weiteren Turnieren wieder. Wo wir doch wissen, wie gewinnen funktioniert. TWP
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Januar 2007 um 20:13 Uhr
 

Kleine Magdeburger Parkordnung 2004

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Hallo, da Carl seit langem mal wieder auf einem Turnier nicht dabei sein konnte, muss wohl jemand anderes eine kurze Berichterstattung machen, fuer all jene, die nicht im Magdeburger Regional-TV teilhaben koennen an den Erfolgen der Trendsportart Ultimate Frisbee im Bugagelaende Elbausenpark (8./9.5.2004).
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Juni 2007 um 22:22 Uhr Weiterlesen...
 

Feb04: Quali indoor DM (open) in München

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Unser erstes Auftereten bei einem offiziellen DFV-Turnier war für uns ein Erfolg. Wir haben uns zwar nicht für die C-Religation in Leipzig qualifiziert, aber wir haben gezeigt, dass in Drehst'n ordentlich Frisbee gespielt wird! Am Sonnabend haben wir erst mal Heilbronn, Tübingen und Würzburg solid geschlagen. Unser letztes Spel in der Vorrunde war gegen eine starke Freiburger Mannschaft. Wir haben die ersten beiden Punkte gekriegt und danach stand es sogar 4:1 für uns. Nach einer bissel Aufregung haben wir es aber nicht geschaft und haben 6:9 verloren. Das wir so gut mitgehalten haben war für uns aber ein Erfolg. Wir waren 2. in unserem Pool. Am Sonntag haben wir aber schlecht Angefangen. Gegen den Wadlbeisser aus Unterföhring haben wir 13:1 verloren. Das haben wir aber hinter uns gelassen und haben in einem sehr guten Spiel eine starke Augsurger Mannschaft 11:8 besiegt. Unser Endspiel gegen den Heidies haben wir aber knapp verloren. 4. Platz. Damit können wir sehr zufrieden sein. Ich danke Carsten, Uwe, Frank, TWP, Robert und Julia für ein tolles Wochende. Man hat immer die Freundschaft. Das Leben geht weiter, und jetzt können wir uns auf die 4. Lige Meisterschaft in ?? am ?? konzentrieren. -WCM
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Juni 2007 um 22:20 Uhr
 

Stollenturnier 2005 Dresden

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Turniersieger im eignen Hause wird man nicht

Turniersieger im eignen Hause wird man nicht, so heißt ein ungeschriebenes Gesetz beim Ultimate Frisbee. Ich weiß gar nicht, ob das Gesetz wirklich ungeschrieben ist. Jeder weiß es, und auch schwarz auf weis sieht es so falsch nicht aus. Turniersieger im eignen Hause wird man nicht

Nun stehen sie also da, grinsende Gesetzesbrecher. Grinsen noch, als die Halle schon leer ist von unseren Gästen und der Kopf auch schon nicht mehr so voll. Alle sind sie wieder heimgefahren, säckeweise Plastikflaschen zeugen davon, dass viel Volk angereist war, 140 Spieler aus 4 Ländern, nun also nur mehr die Räumbrigade, die nicht mal Duschsekt hat zum Feiern. Denkt ja auch keiner dran: Turniersieger im eignen Hause wird man nicht.

Die Sache des Statistikers ist die meine nicht. Fest steht, dass uns keine Finesse des Spielplans an die unerwartete Position gebracht hat. Und unerwartet war sie, da sich namhafte Teams angekündigt hatten, die wir nie zuvor besiegen konnten. Ok, Karlsruhe hatte kurzfristig abgesagt, nach der Absage jedoch hatte ich eine klare Empfehlung. Aber als wir diesen meinen Titelanwärter der Dresdener Nacht der Langen Stollen 2005 noch in der Vorrunde besiegt hatten, da musste ich mir Spiel um Spiel einen neuen potenziellen Favoriten suchen, den wir immer nur besiegten.

Wie in den vergangenen Jahren auch hatten wir zwei Teams aufgestellt. Anders als in den vergangenen Jahren war die zweite Mannschaft kein „Scheibenkleister"-Konstrukt, sondern ein Seltener-Zum-Training-Kommer-Pool, der sich in letzter Minute „Handlanger" nannte, was in anglophoner Zunge wohl bezeichnend untrained personal wäre. Die erste Mannschaft wiederum setzte sich zusammen, immer wieder, um unter Drogeneinfluss einen Teamnamen zu kreieren, der alles in sich trüge, Schwere und Leichtigkeit, basisdemokratisches Selbstverständnis wie Heldenandacht, Achtung vor der Jugend wie älterliche Verspieltheit. Nun höret selbst, ob’s gelang. Dies Team ward geheissen „Drehs10 Deckel".

Auch ohne die Statistik zu bemühen soll gewissermaßen stellvertretend für den Verlauf des Turniers der ersten Mannschaft D10D eine kleine Beschreibung des Finales gegen die Gelbfiebrigen aus Prag folgen. Wir bereiteten uns durchaus angemessen vor. Drei aus der Mannschaft wurden noch in der siebenten Morgenstunde auf dem Dancefloor gesehen, der von Jo aufs Neue hübsch am Brodeln gehalten wurde. Eine halbe Stunde vor Ultimo maßen wir die Halle in Höhe und Breite mit den Frisbeescheiben aus. 5 Minuten vor Ultimo wurden wir gefragt, wo das Endspiel denn nun stattfände- „und wieso geht ihr dann alle in die andere Richtung? – Weil da die Toilette ist." Dann verloren wir aber den roten Faden, vergaßen irgendwie die Bedeutung des Spiels und gewannen es. Ja so war das mit dem Turniersieg.

Bei der Abschiedszeremonie des Geburtstagsturniers, denn wir werden, das hatten wir niemandem verraten, 2005 zehn Jahre alt, bekamen wir von den unangefochtenen Spiritprice-Wonderwomen-Woodchicas eine fernsehballettreife Darbietung, was Frisbee ausmacht. Trotzdem fiel uns die Erklärung nicht leicht, warum wir gewonnen hatten. Das macht man einfach nicht.

Carsten

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. August 2006 um 19:31 Uhr
 

Nachlese Outdoor Mixed DM 05 in Leipzig

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Wem sollen wir böse sein? Den Nerven, dem Regen, dem durchkreuzten Spielplan?Zuallererst dürfen wir uns freuen, dass wir noch ein Frisbeewochenende geschenkt bekommen haben. 2005 ist so plötzlich zu Ende. Die Blätter werden gelb und rot, wo wir doch eben noch auf die Entfaltung des Sommers warteten, des späten Sommers. Das letzte Outdoor-Turnier 2005 ist die mixed DM.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Juni 2007 um 22:18 Uhr Weiterlesen...
 
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