Ende Juni sollte also das diesjährige Palastwerfen in Potsdam stattfinden. Da die Dresdner leider nicht teilnahmen, waren wir besonders froh, dass wir doch noch mit der Jugend hinfahren konnten. Am Freitag reiste Thomas mit Matti und Hélène als Unterstützung, welche für ein paar Monate als Austauschschülerin in Dresden wohnt und seit circa 5 Wochen dabei ist, an. Samstag Vormittag gab es für Ben und mich die letzte schulische Pflichtveranstaltung - die Abiturzeugnisübergabe - weshalb wir erst am frühen Nachmittag mit Hilfe von Opi und seinem Auto (danke danke danke!!!) zum zweiten Spiel die Dresdner Jugendmannschaft von zwei auf vier Spieler komplettieren konnten. Hilfe bekamen wir von Potsdam im ersten und von Leipzig, Osnabrück und Rostock in den übrigen Spielen. Gegen die Osnabrücker hatten Matti und Hélène plus Potsdam keine Chance. Diese trainieren schon seit zwei Jahren regelmäßig im Schulsport. Das zweite Spiel gegen Berlin konnten wir dann ziemlich eindeutig für uns entscheiden, dies lag nicht nur an der gegnerischen Durchschnittsgröße eines Zwerges. Danach hieß der nächste Gegner Rostock, doch diese konnten wir ebenfalls nicht schlagen. Das letzte Spiel an diesem Tag gegen Potsdam gewannen wir dann auch wieder ziemlich eindeutig.
Während sich also Ben, Matti und Hélène bei den Jugendspielen auspowerten, unterstützten Thomas und ich mal wieder die DJs, die eher als Anfängerteam angereist waren. Mit DJ 0816 - Peter - als Captain (er war im Sommer in Dresden und mit uns damals beim FKK) konnten wir einige Spiele gewinnen, leider weiß ich nicht mehr genau gegen wen und wie (siehe DJ Bericht).
Nach einem also schon sehr spielintensiven Samstag, vier Spiele der Jugend- und sechs der Open-Mannschaften, ging es zum Essen in die 13. beste Pizzeria der Welt (!) und später zur Party. Mit einer Live-Ska-Band und billigen Cocktails gelang es den Potsdamern die Spieler zu begeistern, vor allem unsere Jugend. Es wurde getanzt und gefeiert. Matti, Ben und Hélène bekamen gegen drei Uhr die Aufgabe die Party zu gewinnen. Während sich in diesem Fall die „alten Hasen“ um vier dem Schönheitsschlaf widmeten, trudelten die drei erst halb acht in der Früh ein, man hatte etwas übertrieben und eine Stunden statt einer halben zurück zum Zeltplatz gebraucht, was genau passierte weiß keiner. Auch einige Kratzer konnten sie sich nicht erklären, nun ja, das wird wohl auf ewig im Verborgenen bleiben.
Sonntag früh 9:20 Uhr war das erste Spiel und ich stand alleine vor dem nächsten Team, den Leipzigern. Dank ihres Verständnisses für den jugendlichen Leichtsinn, begannen wir rund 15 Minuten später und mit nur drei Dresdner plus Pick-Ups. Wegen der fehlenden Kraft mussten wir das erste mal zusehen, wie uns die Leipziger, die uns sonst meist nur wegen ihrer Größe und jüngeren Alters unterlagen, mit etwas Vorsprung gewannen. Das bedeutete, das Platzierungsspiel um Platz drei ging nochmals gegen Leipzig. Für dieses Spiel konnte sich auch Matti aus dem Zelt erheben und mit Unterstützung von Traumate Jakob und ohne Auswechselspieler kam es zum Endstand von 4:4. Ein faires Ergebnis. Damit teilte sich Dresden mit Leipzig den 3. Platz.
Thomas (Samstag und Sonntag) und ich (nur Sonntag) unterstützen ebenfalls die Magdeburger erfolgreich und landeten mit ihnen auf Platz fünf, mit den DJs auf Platz acht. Das Beer-Race konnten Ben und Matti nicht gewinnen, typisch Dresden. Dafür waren sie mit Hélène inoffizieller (die Potsdamer hatten nur vergessen sie bei der Siegerehrung zu erwähnen) Party-Gewinner, auch typisch Dresden. Die Erschöpfung bei der Rückfahrt am Sonntag Abend konnte man allerdings allen deutlich anmerken.
Es war ein sehr schönes Turnier mit viel Sonnenschein, guter Musik auch während den Spielen, viel zu lachen, einer sehr gelungenen Party und coolen Leuten, wir hatten alle sehr viel Spaß. Nächstes Jahr unbedingt wieder gern!
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