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Neue Struktur, neue Konzepte und verkehrte Welt - MIXED DM 2009

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Am 12./13. September 2009 fand die MIXED DM in Kiel statt. Wir konnten uns in der oberen Hälfte auf Rang 8 platzieren. Eine deutliche Verbesserung zum letzten Jahr!

wir...

 

Nach gemütlichen 7 Stunden Busfahrt kamen wir wohlbehalten in Kiel an. Nach weiteren 7 Stunden Schlaf für die einen und 3 Stunden für die anderen wurden wir Samstagmorgen mit einem spärlichen Frühstück mit abgezählten Brötchen und dichtem Kieler Nebel belohnt.
Trotz dieser Widrigkeiten konnten wir im Spiel gegen Frankfurt gut punkten. Anfänglich war der Punktestand recht ausgeglichen. In der 2. Hälfte waren eindeutig mehr Fehler auf Frankfurter Seite und wir kamen immer besser ins Spiel, so dass wir die Partie mit 10:8 beenden konnten.

Im Anschluss standen wir dem deutschen Mixed-Meister Stuttgart gegenüber und konnten mit 4 Punkten parieren. (4:11) Damit hatten wir die Messlatte für die anderen Teams aus unserem Pool gelegt, die keiner übertreffen würde Tongue out

Gegen Potsdam haben wir uns sehr schwer getan: die Halbzeit konnten die Potsdamer überraschenderweise für sich entscheiden. Das sollte uns in der Halbzeitpause etwas aufwachen lassen. Wir ließen es uns eine Lehre sein und legten uns alle etwas mehr ins Zeug, so dass wir das Spiel deutlich gewinnen konnten.

Unser letztes Spiel am Samstag gegen Hamburg war wohl das glorreichste. Extra Style-Punkte gehen an:
  • Ulle mit 2 Lay-out-Ds gegen den Hamburger Aufbauspieler
  • Mateus mit einem No-Look-Pass in die Endzone
  • Funthomas, der den letzten Punkt rechtshändig gefangen hat.
In der 2. Hälfte waren die HamburgerInnen demoralisiert und wir konnten davon ziehen. Julia setzte noch eins drauf und schlug einer Hamburgerin sehr beherzt die Scheibe in der Endzone vor der Nase weg. Das Hamburger Come-Back in der Nachspielzeit hat uns unseren deutlichen Vorsprung gekostet. Den Sieg ließen wir uns aber nicht mehr nehmen.

Bilanz für den Samstagabend: Gruppen-Zweiter!
Wir waren im oberen Pool gelandet und waren schon 8. – woran sich am Sonntag auch nix mehr geändert hatte Tongue out
Die „Party“ konnte entsprechend locker angegangen werden. Top organisierte Party mit allem Drum und Dran: Cocktails, geile Musik, liebevolle Deko und gute Stimmung! - Das war in Kiel nicht zu haben. Wir haben uns mit Cola und Uno geholfen. Es gab Strafkarten für jeden, der wollte. CK war später im Bett als Ulle, unsere trinkfeste Party-Maus. Verkehrte Welt!

Sonntag trafen wir uns 9 Uhr pünktlich zur gemeinsamen Erwärmung. Aachen stand auf dem Programm! Der Mixed-Vize-Meister. Das gleiche Resultat wie gegen Stuttgart: 4:11. Keine Schande - kann man sich sagen, aber unsere Defizite traten klar zu Tage: mangelnde Fähigkeit Breakpässe zu werfen und fehlende Offence-Skills um gegen eine Cup-Zone zu spielen. Unter Druck leidet unsere Wurf-Präzision. Der Titel des Gegners ließ uns sicherlich nicht an ein besseres Spiel glauben – obwohl uns Aachen Platz und Möglichkeiten ließ.

Die Partie gegen WoodieChicas endete 8:10. Der 4er Cup machte uns schwer zu schaffen. Der auffrischende Wind verhinderte jeglichen Rettungs-Wurf, wie Knife oder Overhead. Dennoch konnten wir ab und zu erfolgreich cru(n)chen! Der Spielstand mutet knapp an. Es bleibt die Frage, ob die WoodieChicas einfach ökonomisch gespielt haben und bei Bedarf mehr Punkte hätten machen können.

Im Platzierungsspiel gegen Augsburg setzten wir in den ersten Punkten mit einer Manndefence auf das falsche Pferd. Die Cup-Zone machte nämlich bei dem stürmischen Wind nicht nur uns zu schaffen, sondern auch Augsburg tat sich schwer. Leider funktioniert „Huck and D“ nur, wenn das andere Team nicht auch dasselbe Konzept fährt. Laaange Punkte waren die Folge. Den Anfangs-Vorsprung von Augsburg konnten wir jedoch nicht mehr aufholen: 5:8 verloren.

Bilanz vom Sonntag: alles verloren – aber nicht umsonst. Wir nehmen neue Trainingsimpulse mit nach Hause. Ein gewisser Übungs- und Lerneffekt beim Spiel gegen hochklassige Teams ist garantiert.
Alles in allem lässt sich ein positives Fazit ziehen. Wir konnten uns besser platzieren als letztes Jahr, was kein Zufall ist. Die neue Struktur und die nicht so neuen Erwärmungskonzepte haben sich bewährt. Wir waren wach und fit ab dem ersten Punkt. Wir waren als Team eingespielt. Die Ansagen vom neuen Captain waren klar und haben Struktur gegeben, so dass ein bestmöglicher Spielverlauf ermöglicht wurde.

Mit Keksen, Schoki und leider ohne Pommes ließen wir die DM beim Finale Stuttgart gegen Aachen ausklingen. Mit Lügen-Mäxchen, Stau und Burger King schufen wir uns auf der Rückfahrt Abwechslung.

Dank an alle für ihren persönlichen Einsatz, für die vielen Angebote und die Catches, die als selbstverständlich hingenommen werden und bisher keine Erwähnung fanden. Danke an Kati, Denise, Julia, Brimel, Suse, Matfin, Christian, Ulle, Martin, Mateus, Roland, Roert und Funthomas!

Nach der Mixed-DM ist vor der Mixed-DM! Ran an die Scheiben!

Nadine
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. September 2009 um 18:44 Uhr