Drehst'n Deckel e.V. - Ultimate Frisbee in Dresden

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Novembernebel 07

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La SNCF était en grève, und auch die DB streikte, also fuhren wir am Freitag Abend mit PKW in die 2. Stadt Sachsen. In der kleinen Schlafhalle wurde uns zu unserem klassisches Carlisches Abendessen (Fladenbrot+ Schiffskäse+Oliven+Rotwein+Gurke(eine Innovation von Nanana-Nadine)) Glühwein vom saxyschen Empfangskomitee serviert. Es fehlte nur ein leckeres Kuchen, das Mateus zwar versprach aber nie buk.

Das erste Spiel fing nicht allzu brillant an, eine starke Endzonis Mannschaft machte uns ziemlich schnell ziemlich platt (ca. 4:0 oder so), am Ende fanden wir doch unser Spiel und verloren nur 5:7. Schon stark. Im 2. Spiel kämpften wir uns bis zum Unentschieden gegen Terrible Monkeys. Leider gewöhnten wir uns in diesem Spiel an einem Tatic, das uns bis zum letzten Spiel (nicht inklusive) verfolgen wird: „Ich verliere mal die Scheibe in der letzten Minute, um zu sehen, was passiert“. Was passiert ist, dass wir froh sein könnten, dass sie „3 Passes“ nicht gehört hatten... Gegen Hormonpass passten wir uns allen anderen Mannschaften an und verloren hoch. Naja, die sind auch Deutschlandmeister in mixed Ultimate. Gegen Yellow fever lieferten wir wieder ein sehr schönes Spiel und gönnten uns mal wieder mit viel Experimentierfreude ein Turn in der letzten Minute. Dies mal kam es sogar zu einem 2. Turn und wir verpassten den Ausgleich um ein Finger (Kacers Finger um genauer zu sein). Zu diesem Zeitpunkt waren wir erstaunlich glücklich über unserer Leistung, auch wenn Nico uns daran erinnerte, dass wir noch kein Spiel gewonnen hatten. Das taten wir auch nach der langen Mittagspause. Das beste Spiel war's nicht, aber für die Leipziger anscheinend auch nicht. Max hat's gefilmt, ich bin gespannt. Damit öffnete sich für uns das Pool. ( zwar gleich gesetzt mit den Monkeys, aber der Scorevergleich ist eindeutig: +18!)


14:00 Uhr, die Frühpool Mannschaften müssen noch 7,5 Stunden warten bis zur Party. Wir hätten natürlich duschen und 6 Stunden lang Ultimate zuschauen können, aber naja, statt dessen gingen wir zum Cosbudner See baden, die ganze Mannschaft. Warm ist der See nicht, ca. 8°C, das sind noch 4°C mehr als die Luft. Oder 90°C weniger als die Sauna im See. Oh das war schön!! 2 Stunden Warm-Kalt-Warm-Kalt, baden, saunen, chillen (ich meine nur). Oh ja Sauna musste sein. Anschließend fehlte es am Programm nicht, Radioprogramm sogar. Der Pressesprecher von RSA+NRJ+PSR bat uns nämlich eine Führung in die Räumlichkeit des Funkunternehmers an. Viele Bildschirme, kein Funkloch enstehen lassen, freies Kaffee für alle (Mitarbeiter). Dann knusprige Ente, kostenpflichtigen Kaffee und Party.


Der DJ hatte's verstanden, eine einfache anspruchslose Rockmuke füllt den Tanzfloor mit Pragern und Sächsischen Frisbeespielern, Hit für Hit ein Hit, fast wie Frequenze Jedna. Beim Beerrace sind TWP und ich nach Aussagen neutraler Dresdner Beobachter, die Einzigen gewesen, die nicht schummelten. Trotzdem wurde den Preis den P7er gegeben. Spirit ist auf dem Spielfeld. Später ersetzte DJ Brian den alten DJ und fand die richtige Mischung aus tanzbar und nicht nur für Ü40. Der Tanzfloor wurde nicht richtig leerer, zumindest verließen wir es nicht und tanzten bis tief in die Nacht. (Die Flasche Wodka für die Party hat TWP).


Sonntag früh hatten wir erst das 4. Spiel. Das war mein großer Beitrag als Koordinator für das Turnier. Da es spielplanmäßig unklar war, ob wir das Erste oder 4. Spiel am Sonntag haben würden, versprach ich Chris einen Kuss als Gegenleistung zur 4. Spiel. Wir zogen dann zurück in eine dunkle verlassene Ecke und ... 4. Spiel gegen Halle, ich erwartete eine schmerzhafte Niederlage, ich glaube 14:4 war meine Prognose. Dass das Spiel erst mit der Cap 2 Regel zu Ende ging erfreute uns glaube ich alle. Klar denk mal kurz, “es war sooo nah“, ist aber das Gute mit dem Pessimismus: Man wird fast immer positiv überrascht. Dann mussten wir nur nur noch 2 Mal gegen Berlin gewinnen. Im letzten Spiel mussten wir 2 Mal unsere Defense anpassen, um 1. den Iso-Pass zu verhindern, und zweitens, den langen Pass zur 1zu1 verteidigten Frau in der Endzone auch zu verhindern. Kati zwang uns zum Timeout, erklärte das Ganze, und voilà. Schon konnte Funthomas den langen Pass verteidigen, und wir gewannen gegen die TIBler, die am Ende der Zeit noch mit einem Punkt führten. Die Stimmung hätte kaum besser sein können.


Wir waren: Anke, Kati, NananaNadine, Sylvie, Christian, Funthomas, Mateus, Matfin (begeistert), Nico und TWP.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. November 2007 um 22:03 Uhr