Stollen 2023
Endlich wieder Stollenzeit. Das haben sich wohl so einige Teams gedacht, als Mitte Oktober des vergangenen Jahres seit langem wieder eine Lange Nacht der Stollen angekündigt wurde. Die 26 Anmeldungen wurden im Lauf der Zeit auf 12 Teams aus zwei Nationen und sechs Bundesländern kondensiert. Diese Teams trafen sich dann am ersten Märzwochenende in Dresden, um wieder gemeinsam Indoor-Ultimate zu spielen, miteinander zu feiern und natürlich fleißig Dresdner Christstollen zu verzehren.
Am Samstag ging es um 11 mit den Spielen des Frühpools los, in denen die Deckel, das Uni-Team ME.US, die Stoneheads, Paradisco, Griffin's Lehre und Pull Drop Delitzsch einander auf dem Parkett begegneten und viele intensive Begegnungen austrugen. Am Ende behielten die Vorjahressieger aus Delitzsch die Oberhand und gingen ungeschlagen in die Turnierpause.
Denn, wie es bei der Langen Nacht der Stollen Tradition ist, traf die zweite Hälfte der Teams (Rotpot, Hallunken, Endzonis, P7, Saxy Divers und die Airpussies) erst am späten Nachmittag ein und spielten die Platzierung im Spätpool bis kurz vor Mitternacht aus. Hier stand P7 schlussendlich an der Tabellenspitze.
Der erste Turnier-Tag fand einen gelungenen Abschluss auf der Turnier-Party im Dresdner Industriegelände. Dort wurde auch die Entscheidung im Beer-Race ausgetragen. Die Kontrahenten waren Paradisco (als Vertreter des Frühpools) und die Airpusses (als Vertreter des Spätpools). In einem packenden Duell konnten sich hier die Airpussies durchsetzen. Mit Ende der Party in den frühen Morgenstunden stand Alex als Partyqueen fest. Somit waren zwei von vier Wettkampf-Entscheidungen schon getroffen.
Es blieb nun noch der sportliche Teil des Turniers zu klären. Trotz einer mehr oder weniger kurzen Nacht begannen am Sonntag um Punkt 9 Uhr die Spiele der Platzierungsrunde. Auch am zweiten Turniertag war die Intensität hoch und kulminierte im Finale zwischen Pull Drop Delitzsch und P7, den jeweiligen Vorrunden-Ersten vom Samstag. Dort konnten sich die Delitzscher durchsetzen und verteidigten ihren Titel von vor drei Jahren. Der Spirit-Sieg ging mit einer sehr starken Wertung an Griffin's Lehre. Die Deckel landeten am Ende auf Platz 6, die ME.USe auf Platz 10.