Marximal am 02./03.07.2022 in Chemnitz

Deckel Marximal 2022

Unter dem Motto "Hau den Karl - Rummel auf der Altendorfer Wiese" wurde in diesem Jahr das Marximal in Chemnitz im üblichen Format, 5v5 loose mixed, ausgerichtet.  Ein familienfreundlicher Spielplan ermöglichte eine entspannte Anreise, sodass wir rechtzeitig da und bereit für die Spiele waren.  Los ging's gegen die gastgebenden Stoneheads.  Wir sind ganz ordentlich ins Spiel gestartet, haben uns aber auch ein paar unnötige Drops erlaubt.  Durch gute Defence-Arbeit und eine souveräne Lufthoheit erspielten wir am Ende einen (etwas zu deutlichen) 17:3-Erfolg.  Es gab übrigens keinen Hard Cap, es wurde gespielt bis der End-Jingle verklang.  

In der folgenden Spielpause haben wir die aufgebauten Rummelattraktionen begutachtet, und insbesondere an der Losbude mehrere Preise (unter anderem den Hauptgewinn) abgeräumt.  Dann ging es gegen Rotor wieder auf's Feld.  Wir gestalteten unsere Offence etwas sicherer als im ersten Spiel und haben erneut durch eine gute Defence einige Breaks geholt, sodass wir am Ende erfolgreich 15:8 vom Feld gingen.  

Im letzten Pool-Spiel ging es also gegen die Knights in Tights um den Gruppensieg.  Dieses Duell gab es schon im letzten Jahr, wenn auch auf beiden Seiten in anderer Besetzung.  Wir lieferten uns ein heißes Duell, tradeten die Punkte hin und her, aber keinem Team gelang es so richtig einen nennenswerten Vorsprung herauszuspielen.  Mal lagen wir zwei Punkte vorn, mal die Ritter.  So ging es bis zum 5-Minuten-Jingle.  Danach kassierten wir zwei fatale Breaks, und konnten diesen Rückstand nicht wieder wettmachen und verloren mit 10:14.  

Der zweiten Platz im Pool bescherte uns ein weiteres Spiel am Samstag, gegen die Wurfkultur aus Bamberg.  Auch dieses Matchup gab es im letzten Jahr schon.  Wieder waren die Bamberger sehr wurf- und fangsicher und zogen schnell mit 0:6 davon.  Dann bekamen wir endlich einen Fuß in die Tür, und erzielten selbst die ersten Punkte.  Nichtsdestotrotz stand es nach Erklingen des End-Jingles 6:11 gegen uns.  Bei den Platzierungsspielen wurde allerdings mit Cap+1 gespielt, sodass es auf dem siedend heißen Kunstrasen noch munter weiter ging.  Wir packten jetzt eine Defence aus von der sich selbst der Rasen temperaturtechnisch noch eine Scheibe abschneiden konnte (und das am Sonntag dann auch tat), und erspielten so Punkt um Punkt.  Schlussendlich verloren wir zwar mit 10:12, haben aber auf jeden Fall für ein leichtes Nervenflattern bei den Bambergern gesorgt.  

Nach einem unterhaltsamen Beer-Race konnten wir endlich duschen und uns mit der Abendgestaltung auseinandersetzen.  Ein Teil des Teams kehrte nach Dresden zurück, die anderen blieben in Chemnitz.

Nach einer abenteuerlichen, weil unnötig komplizierten und schlussendlich erfolglosen, Essensbestellung, ließen wir den Tag mit Pizzas am Zeltplatz ausklingen.  Die Party war wie üblich stimmungsvoll und ausgelassen: DJ Polylux at his Best.  

Der Sonntag begann dann so, wie der Samstag endete: mit kochendem Bodenbelag und Pizza.  Im zweiten Platzierungsspiel ging es nämlich gegen Pizza Volante aus Leipzig.  Sie überzeugten wie üblich mit ihrer Agilität, der wir aber auch einiges entgegen zu setzen hatten.  Der Score blieb das ganze Spiel über knapp, auch wenn uns am Ende wieder etwas die Luft ausging.  10:12 verloren wir auch dieses Spiel.  

Im abschließenden Platzierungsspiel ging es also um Platz 7 und wir trafen auf DJ Dahlem aus Berlin.  Man merkte beiden Teams an, dass man am Ende eines intensiven Wochenendes angekommen war, es gab diverse Drops aber wenige Breaks.  Passenderweise wurde das Spiel im Universe entschieden.  Leider zogen wir auch hier mit 9:10 den Kürzeren und landeten schließlich auf dem achten Platz.  

Im Finale trafen übrigens Next Gen aus Nürnberg auf die Knights in Tights.  Nach dem Beer Race und dem Spiritpreis konnten sich die Nürnberger auch die Turniertrophäe sichern.  

Alles in allem war es ein großartiges, von den Chemnitzern hervorragend ausgerichtetes, Turnierwochenende von dem wir mit vielen guten Erinnerungen und mehreren Ohrwürmern zurückkehren.