Deckel Open und Undercover (Deckel Frauen) starten nach langer Coronapause in die Indoor Saison 2023
Undercover - Nach langer Anreise ins weit entfernte Dortmund mit einem zwar sehr geräumigen, aber ein wenig schlecht beheizbaren Bus, kam der Großteil des Teams bereits am Freitagabend an. Für das Wochenende standen fünf Spiele in der Vorrunde an. Begonnen wurde gegen Göttinnen Göttingen, ein Spiel, bei dem sich zeigen sollte, wie gut die neue Teamkonstellation und Taktik funktionieren sollten. Zum Glück konnten wir die anfängliche Anspannung in einen sehr guten Teamspirit umwandeln, mit einem motivierenden ersten Sieg für unsere Seite. Mittags stieß dann auch Alex zu uns, der für Undercover auch nach einer 24-Stunden-Schicht kein Weg zu weit ist. Auch im zweiten Spiel des Tages konnten wir gegen Bonnsai Bonn mit einem 15:10 vom Feld gehen. Unser letztes Spiel des Tages stand nach einer mehr als reichlichen Pause gegen Aschenpottel aus Dortmund an, bei dem wir nach einem anfangs engen Spiel mit einem 15:8 zufrieden die Halle verlassen konnten.
Nach den Erfolgen des Samstags war die Motivation am Sonntag sehr hoch, auch gegen die beiden Berliner Teams siegreich zu sein. Gegen die AirPussies hatten wir das wohl spannendste Spiel des Wochenendes, bei dem ein 10:12 Rückstand bei Ende der Spielzeit noch in einen 13:12 Sieg umgewandelt werden konnte - und das nach einer von mehreren zwischenzeitlichen Defenses beim 11:12, bei der wir ein Timeout der Gegnerinnen erfolgreich nutzen konnten, um den nötigen Kampfgeist unsererseits aufzubauen. Das letzte Spiel des Tages gegen Hund Flach Werfen war so etwas wie das Finale des Wochenendes, da die beiden bis dahin ungeschlagenen Teams aufeinander trafen. Ein tolles Spiel, bei dem wir anfangs sehr gut mithalten konnten, uns dann aber letztendlich aufgrund einiger kleiner Fehler mit 8:15 geschlagen geben mussten. Nichtsdestotrotz ein tolles Wochenende, was sehr große Hoffnungen für die weiteren Spiele zuhause in Dresden macht. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch noch an Dobi, der immer sehr gute Hinweise gegeben hat und sich auch noch um die Organisation des Busses (inklusive Abliefern am Sonntagabend) gekümmert hat!
Deckel Open - Ende Januar fanden in ganz Deutschland die ersten Spieltage der Deutschen Meisterschaften in den Damen- und Open-Divisionen seit drei Jahren statt. Auch das Dresdner Open-Team schloss sich diesem Event an und schickte ein Kontingent nach Leipzig um sich eine gute Ausgangslage um die Krone in der Dritten Liga Nordost zu verschaffen.
Los ging es am 28.01. mit einer heißen Partie gegen die Endzonis aus Rostock. Das Spiel fand überwiegend auf Augenhöhe statt und es wurden lange Zeit die Punkte hin- und hergetradet. Am Ende haben wir uns durch einige leichtfertige Fehler selbst um den verdienten Lohn gebracht und verloren das Spiel mit 10:15.
Wir nutzten die Zeit bis zum nächsten Spiel mit Taktikbesprechungen, Gesellschaftsspielen und diversen Snacks, und gingen wieder neu motiviert in das zweite Match des Tages gegen Griffin's Lehre aus Greifswald. Hier kam unsere Offence schnell ins Rollen und wir konnten auch defensiv Paroli bieten, sodass wir uns schnell eine souveräne Führung erspielten, die wir bis zum Ende nicht mehr aufgaben. Gegen leidenschaftlich spielende Greifswalder stand am Ende ein 15:2-Sieg für uns auf dem Spielbogen. Hervorzuheben sind an dieser Stelle Michas Callahan im Anschluss an Franz' Handblock.
Zum Abschluss des Samstags stand noch ein Match gegen DJ Dahlem aus Berlin auf dem Programm, die mit einer starken Aufholjagd gegen die Endzonis im Rücken antraten. Dennoch gelang uns ein starker Spielbeginn, bei dem wir uns schnell mit zwei Punkten Vorsprung absetzen konnten. Das intensiv geführte Match verlief dann lange Zeit ausgeglichen, bis die Berliner auch gegen uns ihre starken Comeback-Qualitäten auspackten. Schlussendlich verloren wir dieses Spiel noch mit 13:15.
Am Abend verstreuten wir uns in alle Himmelsrichtungen mit dem festen Vorsatz am nächsten Tag pünktlich und ausgeschlafen unser letztes Spiel gegen die Stoneheads zu bestreiten. Das gelang uns dann auch sehr gut. Nach einer knackigen Erwärmung, in der wir wieder auf das offenbar glücksbringende Skorpion-Element setzten, standen wir hochmotiviert auf dem Platz und zeigten die wohl konsistenteste Leistung des Wochenendes. Wir spielten konzentriert unsere Offences zu Ende und konnten ein paar Turnover forcieren, sodass wir am Ende mit einem 15:10-Sieg vom Platz gingen.
In circa vier Wochen steht dann das zweite, entscheidende Wochenende bei uns in der heimischen Joynext-Arena an. Zwar haben wir uns alle Chancen auf die Aufstiegsrunde bewahrt, müssen aber noch an ein paar Stellschrauben drehen damit am Ende ein Platz auf dem Treppchen herausspringt.
Jana
Henri